Ein Bonusprogramm ist nicht dazu da, Rabatte zu verteilen. Es soll dafür sorgen, dass Kunden zu Ihnen zurückkommen und nicht in den Salon gegenüber gehen, der gerade eine Aktion hat. Hier erfahren Sie, welche Formen der Kundenbindung es gibt, welche zu Ihrem Salon passt und wie Sie dabei nicht draufzahlen.
Form 1. Bonuspunkte
Kunden erhalten für jeden Besuch Punkte, zum Beispiel 5 % des Betrags, und können damit einen Teil der nächsten Leistung bezahlen.
- Vorteile: motiviert zum Wiederkommen, weil die Punkte schon „auf dem Konto liegen“. Der Salon verliert nicht sofort Geld wie bei einem Rabatt.
- Nachteile: Punkte müssen sauber erfasst werden, sonst gibt es Diskussionen wie „ich hatte aber mehr“.
Damit Punkte wirken, müssen Kunden davon wissen. Informieren Sie nach dem Besuch über die Gutschrift und erinnern Sie an den Stand.
In SmartBook ist das das Bonusprogramm mit Punkten: Den Prozentsatz legen Sie selbst fest, der Verlauf wird in der Kundenkarte gespeichert.
Form 2. Staffelrabatt
Je mehr jemand ausgegeben hat, desto höher der Rabatt: 3 %, 5 %, 7 %. Leicht verständlich, aber mit einem Haken: Stammkunden, die ohnehin gekommen wären, bekommen dauerhaft Rabatt. Das kostet mit der Zeit spürbar Marge.
Form 3. Pakete und Zehnerkarten
Kunden kaufen mehrere Leistungen im Voraus zum Vorteilspreis, zum Beispiel 5 Haarschnitte zum Preis von 4. Für den Salon bedeutet das Vorauszahlung und die Sicherheit, dass die Kundin mehrmals wiederkommt. Besonders gut für regelmäßige Leistungen: Haarschnitt, Maniküre, Massage, Kurse.
Wie das im System funktioniert, steht unter Kundenpakete.
Form 4. Geschenkgutscheine
Ein Gutschein ist weniger Kundenbindung als Neukundengewinnung: Eine Stammkundin verschenkt ihn, und die Beschenkte kommt zu Ihnen. Gutscheine verkaufen sich besonders gut vor Feiertagen. Mehr unter Geschenkgutscheine.
Welche Form passt
- Kleiner Salon oder Selbstständige: Bonuspunkte. Leicht zu erklären und schnell gestartet.
- Regelmäßige Leistungen: Pakete. Die Kundin ist für mehrere Besuche an Sie gebunden.
- Salon mit starker Mundpropaganda: Gutscheine plus Punkte.
Starten Sie nicht alles gleichzeitig. Beginnen Sie mit einer Form, prüfen Sie das Ergebnis nach 2-3 Monaten und ergänzen Sie dann die nächste.
So zahlen Sie nicht drauf
- Begrenzen Sie, welcher Anteil mit Punkten bezahlt werden darf, zum Beispiel höchstens 30 %.
- Geben Sie auf dieselbe Leistung nicht gleichzeitig Punkte und Rabatt.
- Rechnen Sie nach, was das Programm kostet: eingelöste Punkte pro Monat und wie viele Besuche es gebracht hat.
Fazit
Das beste Bonusprogramm ist eines, das Kunden sofort verstehen und das der Salon nachrechnen kann. Für die meisten Salons sind das Bonuspunkte oder Pakete mit automatischer Verwaltung im System. Testen Sie SmartBook kostenlos und starten Sie Ihr Bonusprogramm an einem Abend.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent in Punkten sind sinnvoll?
Meist zwischen 3 und 10 % des Besuchsbetrags. Beginnen Sie niedrig: Erhöhen ist immer leichter als Senken.
Brauche ich eine Plastikkarte?
Nein. Die Punkte sind im System dem Kunden zugeordnet, Name oder Telefonnummer genügen.
Kann man Punkte und Pakete kombinieren?
Ja, aber legen Sie vorher fest, ob es für mit einem Paket bezahlte Leistungen Punkte gibt.