Viele Salonbesitzer schauen nur auf eine Zahl: den Monatsumsatz. Die ist wichtig, sagt aber kaum etwas darüber, was im Salon passiert: warum es diesen Monat weniger ist als im letzten, wer überlastet ist und wer auf Kunden wartet, und wohin die Kundschaft abwandert.
Welche Auswertungen Sie regelmäßig ansehen sollten und welche Entscheidungen daraus folgen.
1. Auslastung der Mitarbeiter
Die Auslastung zeigt, welchen Anteil ihrer Arbeitszeit eine Mitarbeiterin tatsächlich mit Kunden verbringt. Arbeitet sie 8 Stunden und hat Termine für 4, liegt die Auslastung bei 50 %.
- Niedrige Auslastung ist ein Anlass zum Nachschauen: neu und noch ohne Stammkunden, ungünstige Arbeitszeiten oder Qualitätsprobleme.
- Auslastung nahe 100 % heißt: Kunden bekommen keinen Termin und gehen woanders hin. Vielleicht ist es Zeit für höhere Preise oder eine weitere Person im Team.
Betrachten Sie die Auslastung nicht nur pro Person, sondern auch nach Wochentag und Uhrzeit. Oft sind die Vormittage unter der Woche fast leer, während abends Plätze fehlen. Siehe Auslastungs- und Effizienzanalyse.
2. Umsatz und Gewinn nach Leistungen
Nicht jede Leistung ist gleich rentabel. Eine lange Behandlung mit teurem Material kann weniger bringen als zwei kurze. Die Auswertung nach Leistungen zeigt, was Sie fördern und was Sie preislich überdenken sollten.
Mehr dazu unter Gewinnübersicht.
3. Wiederkehrende Kunden
Wie viele Kunden kommen wieder? Wenn Neukunden einmal kommen und dann nicht mehr, liegt das Problem nicht in der Werbung, sondern im Service oder im Ergebnis.
Gut sichtbar ist das in der RFM-Analyse: wie viele Stammkunden Sie haben, wer lange nicht da war und wer den größten Umsatz bringt.
4. Terminausfälle und Absagen
Wie viele Termine im Monat endeten mit einem No-Show oder einer kurzfristigen Absage? In Stunden und in Euro. Ist die Zahl spürbar, helfen Erinnerungen, Umbuchung per Link oder eine Anzahlung. Siehe Erfassung von Terminausfällen.
5. Buchungsquellen
Welcher Anteil der Buchungen kommt online, welcher über die Rezeption? Mehr Online-Buchungen bedeuten weniger Telefonate und mehr Buchungen nachts und am Wochenende.
Wie oft Sie Auswertungen ansehen sollten
- Wöchentlich: Auslastung der kommenden Woche und freie Lücken, die sich füllen lassen.
- Monatlich: Umsatz, Auslastung pro Mitarbeiterin, Ausfälle.
- Quartalsweise: Wiederkehrquote, Preise, Vergütungsmodell.
Was Sie mit den Zahlen machen
Eine Auswertung lohnt sich nur, wenn danach etwas passiert. Einige Beispiele:
- Vormittage leer - Vormittagsrabatt einführen oder Arbeitszeiten verschieben;
- eine Person überlastet - Preise für ihre Leistungen anheben oder Kunden umverteilen;
- viele Ausfälle - Anzahlung für Abendtermine aktivieren;
- Kunden kommen nicht wieder - Bewertungen einholen und herausfinden, was nicht gepasst hat.
Fazit
Fünf Auswertungen - Auslastung, Gewinn nach Leistungen, Wiederkehrquote, Ausfälle und Buchungsquellen - geben Inhabern ein vollständiges Bild. Wichtig ist, dass die Daten automatisch aus den Buchungen entstehen und nicht am Monatsende von Hand gesammelt werden. Testen Sie SmartBook kostenlos und sehen Sie die Auswertungen mit Ihren eigenen Daten.
Häufige Fragen
Muss ich für die Auswertungen etwas manuell eingeben?
Nein, wenn alle Termine und Zahlungen im System erfasst werden. Die Auswertungen entstehen daraus automatisch.
Kann ich Zeiträume vergleichen?
Ja, Auswertungen lassen sich für beliebige Zeiträume erstellen und vergleichen.
Und bei mehreren Filialen?
Die Auswertungen lassen sich pro Standort ansehen. Mehr unter mehrere Filialen.